SCREENAGERS

 

WIR PLANEN

 
    Screenager sind neugierig
Screenager sind kreativ
Screenager arbeiten eigenverantwortlich
Screenager wollen mehr wissen
Screenager lassen nicht locker

Sie suchen nach Geschichten in Bereichen ihrer Wirklichkeit, die sie – oft nur sie! – kennen, für die sie sich besonders interessieren. Sie dokumentieren diesen verborgenen, unbeachteten, manchmal auch gering geschätzten Bereich ihrer Wirklichkeit mit Videokameras, erzählen, auf welche Facetten und Widersprüche sie stoßen und welche Bedeutung dies alles in ihrem, in unserem Leben hat.

Die Filmwerkstätten finden in schulischen und außerschulischen Zusammenhängen zu einem vorgegebenen Thema statt. Die Teilnehmer bewerben sich für die einzelnen Projekte. Ausgewählt werden in der Regel ca. 10 Jugendliche.
Die Werkstätten dauern acht bis vierzehn Tage und verlaufen in drei Phasen: Vorbereitung – Dreh – Schnitt. Zuerst erarbeitet jeder Teilnehmer für sich einen Themenvorschlag, den er in der Gruppe vorstellt. Danach entscheiden sich die Jugendlichen für drei bis vier dieser Ideen und bilden Teams, die recherchieren, einen Dreh planen und vorbereiten. Um die schwierige Aufgabe angemessen filmtechnisch zu bewältigen, werden vor der eigentlichen Arbeit mit der Kamera Grundregeln vorgestellt, die für einen Dokumentarfilm wichtig sind – von thematischen und journalistischen Fragen bis hin zu denen, die Ton, Kamera, Schnitt betreffen. Es schließen sich Übungen mit der Kamera an.

Dann beginnen die Dreharbeiten.
Screenager arbeiten selbstständig. Sie drehen ihre Filme, ohne von der Projektleitung begleitet zu werden. Eigenverantwortung ist die Grundlage für den Erfolg und das Besondere dieser Filme. Die Teams präsentieren allerdings täglich ihr Material in der Werkstatt. So können sie während der Dreharbeiten die eigene Arbeit reflektieren und haben die Möglichkeit, aus ihren Fehlern zu lernen oder durch gute Ergebnisse angespornt zu werden.
Aufgrund der kurzen Projektdauer übernimmt die Projektleitung die Montage. Die Jugendlichen kommen in kleinen Gruppen dazu, um als Regisseure ihre Filme mitzugestalten und die Richtung zu bestimmen.
Die entstandenen Filme werden auf Premieren in jedem Fall dort vorgestellt, wo sie entstanden. Darüber hinaus laufen sie erfolgreich im Programm nationaler und internationaler Festivals.

  … eine Zusammenarbeit mit Filmhochschulen, um den Übergang vom Hobbyfilmer zum Beruf zu vereinfachen.

… nach unseren Erfahrungen aus den letzten drei Jahren mit europäischen Austauschprojekten unseren internationalen Schwerpunkt weiter auszubauen.
>> A DAY IN YOUR LIFE - EIN TAG IN DEINEM LEBEN 2010
>> FREMDES LEBEN - UNKNOWN LIFE 2011/2012
>> PALAIS IDEAL 2013
>> GENERATION KRISE 2013